Call Tracking ordnet jeden eingehenden Anruf der Werbemaßnahme zu, aus der er stammt. Dafür bekommt jeder Kanal eine eigene Rufnummer, die bei deiner Rezeption ankommt. Der Gast merkt davon nichts. Am Monatsende siehst du, welcher Kanal wie viele Anrufe gebracht hat, auch bei Print.
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So funktioniert Call Tracking
Das Prinzip ist simpel. Statt überall dieselbe Nummer abzudrucken, bekommt jede Werbemaßnahme ihre eigene. Die Anzeige im Regionalmagazin hat eine, der Flyer in der Zimmermappe eine andere, das Google Maps-Profil eine dritte. Am Ende klingelt es trotzdem am selben Telefon an deiner Rezeption.
Kommt ein Anruf rein, ist klar, über welche Nummer er kam und damit auch, welcher Kanal ihn ausgelöst hat. Für den Gast ändert sich nichts. Er wählt einfach die Nummer, die er gerade vor sich hat.
Diese Nummern heißen Tracking-Nummern, manchmal auch Trackingslots. Wie viele du brauchst, hängt davon ab, wie fein du auswerten willst. Manche Häuser starten mit einer Handvoll Kanälen, andere vergeben für jede einzelne Anzeige eine eigene Nummer.
Warum das Telefon für Hotels so wichtig bleibt
Gerade in der Ferienhotellerie und in gehobenen Häusern ist das Telefon alles andere als ein Auslaufmodell. Wer eine Woche Wellness zu zweit plant, ein Familienzimmer mit Verbindungstür sucht oder eine Feier ausrichten will, ruft gerne an und lässt sich beraten. Das sind meistens Anfragen mit hohem Wert.
Trotzdem ist das Telefon häufig der einzige Kanal, den niemand auswertet. Für die Website gibt es Analytics, für die Portale eine eigene Statistik. Wie viele Anrufe die Herbstausgabe des Magazins gebracht hat, weiß dagegen meistens keiner so genau.
Welche Kanäle eine eigene Nummer bekommen sollten
Eine gute Faustregel: Überall, wo du Geld oder Zeit investierst und wo eine Telefonnummer steht, lohnt sich eine eigene Tracking-Nummer. Typische Kandidaten im Hotel sind:
- dein Google Maps-Profil
- Kontakt-Button und Kontaktseite deiner Website
- Google Ads und Social-Media-Kampagnen, etwa eine Wellness-Kampagne
- Anzeigen in Magazinen, Flyer, Plakate und Prospekte
- Unterkunftsseiten auf Portalen wie Booking.com
- Zimmermappe und Gästeinformation im Haus
Bei Print ist das besonders spannend. Ein Flyer hat keinen Klick, den man zählen könnte. Mit einer eigenen Nummer wird er zum ersten Mal vergleichbar mit einer Online-Kampagne.
Was im Reporting stehen sollte
Eine Liste mit Anrufen pro Nummer ist ein Anfang. Richtig nützlich wird Call Tracking aber erst, wenn die Auswertung ein paar Fragen mehr beantwortet:
- Wie viele Anrufe kamen pro Kanal, pro Woche und im Monat?
- Wie viele davon wurden angenommen, wie viele verpasst?
- Zu welchen Uhrzeiten rufen Gäste über welchen Kanal an?
- Welcher Kanal bringt am Ende Buchungen und Umsatz?
Der letzte Punkt ist der wichtigste. Ein Kanal mit vielen Anrufen kann sich weniger lohnen als einer, über den nur wenige, dafür gut buchende Gäste kommen. Deshalb gehört zur Auswertung auch, worum es im Gespräch ging. Ein Thema pro Anruf, zum Beispiel „Buchung“ oder „Anfrage“, reicht dafür schon aus.
Call Tracking und Kampagnenlinks zusammen denken
Viele Gäste sehen erst eine Anzeige, landen dann auf der Website und rufen schließlich an. Damit das sauber zusammenläuft, sollten Kampagnenlink und Tracking-Nummer zusammengehören. Wer seine Links ohnehin mit UTM-Parametern baut, hängt die passende Rufnummer am besten gleich mit dran.
In trakklab.hello bekommt jede Anzeige, jeder Flyer und jede Landingpage eine eigene Rufnummer, je nach Paket stehen 15, 50 oder 100 Rufnummern bereit. Im Link- & QR-Generator baust du UTM-Link, Kurz-URL und QR-Code in einem Schritt, und jeder Link bekommt direkt seine Tracking-Rufnummer. Bei jedem Anruf siehst du, über welche Werbequelle er kam.
Typische Fehler beim Start
Der Klassiker: Es werden zu viele Kanäle auf einmal gemessen, und nach vier Wochen ist jede einzelne Zahl zu klein, um etwas zu sagen. Fang lieber mit den fünf, sechs Kanälen an, in die das meiste Budget fließt.
Ein zweiter Punkt betrifft dein Google-Profil und Verzeichnisse. Deine Hauptnummer sollte dort weiter auffindbar bleiben, damit Gäste und Suchmaschinen überall dieselben Grunddaten zu deinem Haus finden. Am besten klärst du das gleich bei der Einrichtung der Trackingslots.
Und dann noch: Gib der Messung ein paar Wochen Zeit. Ein verregneter Sonntag sagt über einen Kanal ehrlich gesagt wenig aus.
Häufige Fragen
Nein. Der Anruf läuft ganz normal bei deiner Rezeption auf. Nur im Reporting steht, über welche Nummer er kam.
So viele, wie du Kanäle getrennt auswerten willst. Für den Anfang reichen die Werbekanäle, in die das meiste Budget fließt. In trakklab.hello gibt es Pakete mit 15, 50 oder 100 Rufnummern.
Ja, gerade dort lohnt es sich. Flyer, Anzeigen und Plakate sind sonst kaum messbar. Jede Printmaßnahme bekommt einfach ihre eigene Nummer.
Call Management hilft im Gespräch: Der Anrufer wird erkannt und das Anliegen dokumentiert. Call Tracking hilft danach und zeigt, aus welchem Kanal der Anruf kam und was deine Werbung bringt. trakklab.hello deckt beides in einem System ab.